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Der Freizeittipp für den Landkreis Lichtenfels!

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Instinktives Bogenschießen

Instinktives Bogenschießen Workshops bei simeoni Archery!

Das instinktive Bogenschießen wird von immer mehr Menschen als Sportart entdeckt, die neben den behutsamen und harmonischen Bewegungsabläufen auch die meditative und geistige Entwicklung fördert. Der Aufenthalt in der freien Natur und der Umgang mit natürlichen Materialien sind wichtige Elemente die das Bogenschiessen zu einer ganzheitlichen und unser Bewußtsein schulendes Familienfreizeiterlebnis werden lassen. Deshalb finden unsere Kurse auch zu jeder Jahreszeit draussen in der Natur statt. In unserere schnelllebigen Welt können wir durch das Bogenschießen eine wunderbare Möglichkeit der Entschleunigung und Regeneration erfahren.

Mehr Infos unter: simeoni.de

Powerpoint Präsentation

(Praktischer Teil: Exkursion und Präsentation)

Vorschau der Powerpoint Präsentation mit Text zu jedem Bild.








Text zur Präsentation:



   

Dydd da!

Das war keltisch und heißt :"Guten Tag!"

Wie sie an meinen einleitenden Worten bereits erkennen konnten, geht es bei meinem Vortrag um das keltische Volk.

Die Kelten lebten zwischen 500 v.Chr. bis 500 n.Chr. in weiten Teilen Europas. Meine Heimat, das Maintal zwischen Lichtenfels und Bad Staffelstein, insbesondere der Staffelberg war ein großes keltisches Siedlungsgebiet. Der Staffelberg, der zu keltischen Zeiten einer Festung glich, lag an einer der wichtigsten Handelsstraßen der Kelten, die von Süditalien bis zur Nordsee führte. Die geniale Lage und Form des Staffelbergs machten ihn zu einer sehr guten Festungsanlage und einem optimalen Handelsstandpunkt. Die Festung auf dem Staffelberg trug den Namen "Menosgada", was soviel bedeutet wie die Stadt am Fluss.



1.Folie

  • Auf dem 1.Bild sieht man eine Luftaufnahme des Staffelbergs. Im Hintergrund kann man schön das Maintal erkennen. Anhand des Verlaufes der Bepflanzung erkennt man noch heute den einstigen Mauerverlauf, der unteren und oberen Ringmauer, die die Festung schützte. Im unteren Teil lebten die einfachen Bürger und im oberen Teil der Anlage die wohlhabenden Bürger. Auf dem oberen Teil, auch Plateau genannt, befinden sich heute die Staffelbergklause und die Adelgundiskapelle.

2.Folie

  • Nun möchte ich ihnen 2 Grafiken zeigen, die eine Draufsicht des Staffelberg darstellen und ihnen verdeutlichen sollen wie Menosgada angelegt war. ( in die Grafik mit der maus klicken) Hier wurden die Konturen der Mauerverläufe und Wege eingezeichnet. In diese Richtung liegt Bad Staffelstein und in diese Lichtenfels und dahinter Coburg. Dort das Plateau und vorne die markante Felsformation. Die blaue Linie zeigt ihnen den Verlauf der äußeren Ringmauer und die zwei sogenannten Zangentore hier und dort. Diese Tore hatten eine geniale Verteidigungsform, denn sie waren so angelegt, dass die Feinde im Uhrzeigersinn die Aufgänge entlang hoch laufen mussten, um in die Festung einzudringen. Die Feinde mussten so ihre rechte Körperseite mit dem Schild schützen und sich mit der linke, schwächeren Körperseite gegen die angreifenden Kelten zur Wehr setzen. Dahinter, der Spitzberg in lila. Dazu komme ich später noch. Die orangen Linien zeigen die heutigen Wanderwege zum Staffelberg. Unsere gemeinsame Exkursion um den Staffelberg der Kelten beginnt hier am heutigen Aufgang an der einstigen Mauer entlang und über das Plateau wieder hinunter und dann geradewegs zum Spitzberg im Nordosten. ( Jetzt außen auf den verzierten Rand klicken)

3.Folie

  • Wir befinden uns nun am heutigen Aufgang dem Anfangspunkt unserer gemeinsamen Exkursion. (in die Bildmitte klicken) Hier schön zu erkennen an der Bepflanzung der Bäume den einstigen Mauerverlauf.

4.Folie

  • Ein paar Schritte weiter erkennt man schon die Adel-Gundis-Kappelle auf dem Staffelberg Plateau. Wir stehen jetzt vor einem Acker in dem man heute noch Pfeilspitzen und andere Metallgegenstände finden kann. Daher nimmt man an das sich dort einst der Schmied befand.

5.Folie

  • Im Hintergrund sehen wir Bad Staffelstein. Hier befinden wir uns am Haupteingang der keltischen Festungsanlage. (In die Bildmitte klicken) Hier kann man wieder anhand der Bepflanzung der Bäume einstige Mauerverläufe der Tore erkennen.

6.Folie

  • Wenn man sich wendet blickt man auf die unerzwingbaren Felsen des Staffelbergs. Auch dort oben auf den Felsen muss man sich eine Mauer vorstellen.

7.Folie

  • Dieses Bild zeigt ein sogenanntes Hügelgrab unterhalb der Ringmauer. Diese Gräber erkennt man an ihren trichterförmigen Aussehen, diese Mulden entstanden, weil sich Grabräuber seitlich in diese Gräber hineingruben . Im Laufe der Jahre sackten die Spitzen aufgrund der leeren Schächte ab. In den Wäldern um den Staffelberg kann man heute noch Hügelgräber finden.

8.Folie

  • Noch einmal eine Seitenansicht der Felsen im Süden. Hier kann man sich wieder die Mauer auf dem Plateau vorstellen.

9.Folie

  • Hier wieder gut zu erkennen den einstigen Verlauf der Mauer. Auf der rechten Seite muss man sich das Zangentor vorstellen und auf der linken Seite auf der sie die Heckenbepflanzung sehen müssen sie sich die Häuser der einfachen Leute vorstellen. Die Häuser bestanden aus Holz und Lehm, gedeckt mit Schilf. In einem Haus lebten mehrere Generationen mit ihrem Nutzvieh zusammen.

10.Folie

  • Dieses Bild wurde im damaligen Aufgang gemacht. Dies war das 2 Tor, wir würden sagen ein geheimer Hintereingang der Kelten. Im Hintergrund sehen wir die südöstlichen Felsen.

11.Folie

  • Jetzt befinden wir uns im Südenosten des Plateaus. Hier war früher mal ein etwas kleiner Aufgang auf das Plateau. Hier sehen wir wieder den Spitzberg.

12.Folie

  • Wenn wir weiter gehen kommen wir zu der einstigen Wasserquelle der Kelten die sich im Osten des Hochplateaus befindet. Die Kelten nannten diese Mulde "Himmelsteich". Archäologen haben an dieser Stelle zahlreiche Ton und Wasserkrüge entdeckt.

13.Folie

  • Jetzt sind wir auf der Nordseite des Plateaus, dieses Bild wird jeder schon einmal gesehen haben, auf Postkarten z.B. . Anhand des Trampelpfades kann man sich gut die Mauerverläufe vorstellen.

14.Folie

  • Wenn wir ein paar Schritte weiter gehen kommen wir zu einer Rekonstruktion einer Keltischen Mauer. Mit so einer Mauer war die ganze Unterstadt und Oberstadt eingeschlossen.

15.Folie

  • Hier Schauen wir vom Gipfel aus auf das Maintal und im Hintergrund kann man die Coburger Feste erkennen. Wenn man sich den Ausblick und Umblick anschaut war es fast unmöglich für angreifende Gegner ungesehen die Festung heran zu kommen.

16.Folie

  • Hier schauen wir direkt durch die markanten Felsen auf das einstige Haupttor. Im Hintergrund sieht man Bad Staffelstein.

17.Folie

  • Wir stehen nun auf den Felsen und können das Tal vor uns gut überblicken. Jüngste Ausgrabungen sowohl 20 km südlich, in Zapfendorf als auch einige km nördlich Richtung Lichtenfels belegten durch zahlreiche Funde die weitflächige Besiedelung der Kelten außerhalb der Festungsanlage.

18.Folie

  • Wir sind nun auf der südöstlichen Seite des Plateaus. Dort unten befand sich das 2 Tor.

19.Folie

  • Auf diesem Bild sieht man wieder die überblickende Lage des Staffelbergs. Hier im Tal wo sich heute zahlreiche Dörfer befinden, verlief einst eine der vielen Handelsstrecken der Kelten. Die Kelten hatten ein sehr großes Handelsnetz das sich über ganz Europa und bis hin nach Asien erstreckte.

20.Folie

  • Wir überblicken nun das Plateau. Hier vorne die Felsen des Staffelbergs und hier kann man sich wieder anhand des Trampelpfades die Südliche Mauer vorstellen.

21.Folie

  • Jetzt verlassen wir das Plateau an der östlichen Seite des Staffelbergs. Wie sie sicher im Laufe der Exkursion bemerkt haben hat der Spitzberg eine außer gewöhnliche Form. Deshalb sind sich Archäologen ziemlich sicher das es ein sehr großes Keltengrab ist. Man startete bisher aber keine Ausgrabungen, denn wenn es wirklich ein Grab wäre ein sehr gut erhaltenes Grab zerstören würde. Nun begeben wir uns in Richtung Schlusspunkt unserer Exkursion.

22.Folie

  • Hier erkennt man noch einmal den schönen Weitblick vom Staffelberg obwohl wir uns nicht mehr auf dem Gipfelplateau befinden, sondern auf den damaligen Feldern an der unteren Ringmauer im Westen. Ausgrabungen bestätigen das damals schon Getreidesorten wie Weizen und Roggen angebaut wurden.

23.Folie

  • Auf diesem Bild kann man noch einmal die außergewöhnliche Form des Spitzberg erkennen.

24.Folie

  • Jetzt sind wir am Ende unserer gemeinsamen Exkursion, zum Schluss sehen sie hier noch einmal das Plateau von hinten.

Ich kann ihnen einen Ausflug auf den Staffelberg nur empfehlen. Denn er ist ein sehr schönes Ausflugsziel für eine Wanderung im Maintal . Und wenn sie das nächste mal zum Staffelberg gehen wird er für sie eine ganz andere Bedeutung haben. Denn nun wissen sie von dem keltischen Volk, welches den Staffelberg einst seine Heimat nannte so wie ich heute. Das war meine Präsentation zu meiner Facharbeit zum Thema "Die Kelten".

Und nun zum Schluss:

Diolch un fawr iawn!"

das heißt:

"Vielen Dank!" auf keltisch.



Joshua Simeoni 2005





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